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Übermotivation

PostitsDas ständige Gefühl, man müsse an jeder Tätigkeit teilnehmen und immer zu den Besten zählen. Diese Einstellung zieht sich bei vielen Betroffenen sowohl durch das berufliche als auch durch das private Leben. Man geht wie selbstverständlich davon aus, unabdingbar zu sein. Man glaubt immer mehr, dass das eigene Mitwirken zwingend notwendig ist, damit das Vorhaben gelingt. Ohne es zu wollen, tritt man dadurch regelmäßig Personen auf die Füße; auch jenen, denen man nahe steht.

Auch wenn das persönliche Umfeld der Meinung ist, dass der BurnOut-Patient sich bewusst in jede Angelegenheit hineindrängt, geht der Betroffene viel mehr davon aus, dass man genau das von ihm erwartet. Aus dieser Konstellation kommt es oft zu Konfliktsituationen, die dazu führen, dass man sich missverstanden und ungerecht behandelt fühlt. Es wächst der innere (selbst verursachte) und äußere (von außen ausgeübte) Druck auf den Patienten.

 

Herzbeschwerden

Von Beklemmungsgefühlen über Herzklopfen, hohen Blutdruck, Kreislaufzusammenbruch, Atemnot und Rhythmusstörungen kann ein BurnOut so ziemlich alles auslösen, was man eigentlich nicht mit einer Erkrankung der Seele in Verbindung bringen würde. Eigentlich fühlt man sich ja belastbar, weiß aber irgendwann nicht mehr, was man von all den Anzeichen halten soll und bekommt es irgendwann massiv mit der Angst zu tun.

Viele Betroffene kommen erst dann darauf, dass etwas nicht stimmt, wenn Symptome auftreten, die nicht mehr so leicht in den Griff zu bekommen sind. Gegen Kopfschmerzen zum Beispiel nimmt man mal eben schnell eine Tablette. Das soll nicht abwertend klingen, sondern lediglich als Beispiel dienen. Wie sieht es aber aus, wenn der Kreislauf tut, was er will? Dann wird es meist schwierig.

Bei vielen geht zunächst recht schleichend der Blutdruck nach oben. Dabei fühlt man sich jedoch eigentlich eher gut, da der Körper dadurch leistungsfähiger wird. Auch wenn die Pulsfrequenz ein wenig steigt, bemerkt man das oft nicht. Beides an sich ist ja für einen gesunden Mensch auch kein Problem, jedenfalls nicht gleich.

Durch den erhöhten Widerstand beim Blutfluss, der mit dem erhöhten Blutdruck einhergeht, muss das Herz mehr arbeiten. Um der Belastung stand zu halten, wird es trainiert. Es baut Masse auf und wird stärker. Was sich eigentlich positiv anhört, kann aber zum Problem werden. Wenn das Herz zu groß / kräftig ist, kann es sich nicht mehr so gut bewegen und füllen. Dadurch muss es noch mehr arbeiten und wird weiter trainiert. Dieses Training ist also negativ und kann gefährlich werden. Selbes gilt für dauerhaft / krankhaft erhöhte Pulsfrequenz. Beides ist jedoch sehr gut behandelbar und braucht keinem (wenn es erkannt wurde) mehr Kopfzerbrechen bereiten.

Nicht ganz so schleichend erfährt mancher BOler plötzlich einsetzendes Herzrasen. Diese Attacken enden oft nach gewisser Zeit wieder und scheinen keinen Grund zu haben. Doch weit gefehlt. Oft handelt es sich dabei so manches Mal um eine Panikattacke, die der Körper aufgrund der lang anhaltenden Belastung indirekt auslöst.

Die wichtigen Hormone Adrenalin und Cortisol werden aus verschiedenen Gründen nicht mehr richtig "verbraucht" und sammeln sich an. Da Adrenalin in rauen Mengen auch bei Angst ausgeschüttet wird, fühlt der Körper irgendwann die selben Symptome wie bei echter Angst. Obwohl jemand emotional ruhig ist, kann er also eine Panikattacke erleben. Diese Zustände können extrem beunruhigend sein. Viele Betroffene berichten von heiß / kalt Gefühlen, Zittern, Scheuklappen-Blick, Sternchen sehen, kribbeligen Extremitäten, Schwindel ... alles Symptome, die auch bei einem Schock zu finden sind.

Einige Betroffene erleben leider auch besonders schlimme Kreislaufprobleme. Dabei werden Herzrhythmusstörungen ausgelöst, die extrem furchteinflößend sein können. Sie fühlen sich oft als Stolpern oder Aussetzen an, auch wenn es sich oft um Extraschläge handelt.

Alle genannten Symptome gehören natürlich ärztlich abgeklärt. Sind sie auf ein BurnOut zurückzuführen, werden sie jedoch meist wieder verschwinden, sobald das BurnOut im Griff ist. Gerade mit lebenswichtigen Organen und Kreisläufen sollte dennoch nicht leichtfertig umgegangen werden und (auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen) ein Arzt zu Rate gezogen werden.

 

Kopfschmerzen

Jede Art von Kopfschmerzen scheint mit einem BurnOut einher gehen zu können. Meist werden die Beschwerden in Zeiten erhöhten Stresses stärker. Sie können eine Folge von Verspannungen der Nackenmuskulatur sein, mit erhöhtem Blutdruck einhergehen oder anderen Ursprungs sein.

Oft hilft nichts dauerhaft gegen diese Art von Kopfschmerzen, außer sich zurückzuziehen und sich ein wenig Ruhe zu gönnen. Attackenartige Anfälle kommen dabei genauso vor, wie lang anhaltende Dauerschmerzen. Auch hier gilt wieder: Es lassen sich zwar die Symptome oft erfolgreich behandeln, dennoch sollte das Übel an der Wurzel gepackt und das BurnOut behandelt werden. Dabei geht es vor allem um Ursachenforschung. Hierzu gibt es viele Informationen auf den folgenden Seiten.

Bitte nicht vergessen: Zur Abklärung unklarer Beschwerden sollte immer ein Arzt konsultiert werden.