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Schlafstörungen

MuedigkeitNur schwer findet man körperlich zur Ruhe. Aufgrund der erhöhten Kreislauftätigkeit (Herzfrequenz und hoher Blutdruck) fühlt man sich oft aufgekratzt und ruhelos. Es fühlt sich so an, als müsse man die Beine unbedingt bewegen (Restless Legs Syndrom), sonst würde man verrückt. Der durchlaufene Tag erscheint in unterschiedlichsten Facetten vor dem inneren Auge, wird kritisch analysiert und viel zu oft als "nicht erfolgreich" eingestuft. Die für einen erholsamen Schlaf notwendige Ruhe stellt sich nicht ein. Die kurzen und traumhaften Schlafperioden können den alltäglichen Druck nicht mehr ausgleichen.

Das empfindliche Gleichgewicht der beiden antagonistischen Nerven "Sympathikus" (ergotrope Wirkung: Leistungssteigerung, Angriffs- oder Fluchtverhalten und besondere Anstrengungen) und "Parasympathikus" (trophotrope Wirkung: Regeneration und Aufbau körpereigener Reserven)  ist möglicherweise bereits aus den Fugen geraten. Dabei werden die grundlegenden Mechanismen bei Aktivität und Erholung gestört.

 

Müdigkeit

Das ständige Erbringen körperlicher oder psychischer Höchstleistung, auch wenn man sich vermeintlich in Ruhe befindet, bringt nach einiger Zeit einen chronischen Erschöpfungszustand mit sich. Andererseits befindet man sich möglicherweise bereits in einer fortgeschrittenen Phase einer Depressionskrankheit. Beides bewirkt ein anhaltendes Gefühl der Erschöpfung.

Dazu kommt: In dieser Phase der Erkrankung findet man keine Ruhe mehr. Selbst in den seltenen Ruhepausen geht man immer wieder die alltäglichen Abläufe durch. Die quälende Frage, was man hätte verbessern oder verändern sollen, was andere von einem denken usw. lässt sich nicht verdrängen und verhindert eine adäquate Erholung.

Gönnt man sich plötzlich doch eine Pause, fällt es schwer oder ist gar unmöglich herunterzufahren und für effektive Entspannung zu sorgen. Ist die Erholungsphase lange genug den Teufelskreis zu durchbrechen, sacken Körper und Geist unter den abnehmenden Mengen an Stresshormonen regelrecht in sich zusammen. Es kommt zu einem Tief oder gar zum finalen Zusammenbruch.

Die Grenze zwischen BurnOut und Depression, insofern sie überhaupt vorhanden ist, ist nicht klar definiert. Hier streiten sich die schlauesten Köpfe und vertreten teils sehr unterschiedliche Standpunkte. Das BOF geht davon aus, dass die Depression bei fortschreitendem BurnOut-Syndrom eine zunehmend wichtige Rolle spielt. Es muss nicht jedes BurnOut in eine Depression münden, doch ist die Wahrscheinlichkeit unserer Ansicht nach sehr hoch.