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Panikattacken


Diese Zustände stellen sich immer häufiger ein. Gemeint ist damit nicht nur das "echte", emotional empfundene Angstgefühl sondern vielmehr die körperliche Reaktion, die über einen sehr großen Zeitraum hinweg provoziert wurde. Situationen, welche normalerweise von Natur aus gemieden werden (Konflikt, Hochleistung oder andere Ausnahmesituationen) bewegen den Körper dazu, Adrenalin und andere Stresshormone auszuschütten.

Panik weinen

Dadurch entsteht positiver und evolutionär sinnvoller Stress, sogenannter Eustress. Um auf den Punkt maximale Leistungsfähigkeit zu erreichen (Kampf, Flucht ...) ist das durchaus sinnvoll und war lange Zeit für das Leben unverzichtbar. Die Stresshormone wurden im folgenden Kampf (oder auf der Flucht) aber auch sofort "verbraucht". Heute geschieht das nur noch selten. Der Stresszustand wird durch den ständigen Druck immer länger aufrecht erhalten, die folgende Flucht- oder Kampfsituation bleibt jedoch fast immer aus. Es kommt daher auch nicht zu den gewollten Trainings- und Anpassungseffekten, die beim Eustress gewünscht sind.

Im BurnOut-Syndrom reicht der Ausgleich bei weitem nicht mehr aus und der Eustress wächst zum Dis-Stress an. Es kommt zu einer chronischen Überlastung mit sehr vielen negativen Auswirkungen (erhöhte Herzfrequenz, andauernd hoher Blutdruck, Kopfschmerzen, Verdauungsprobleme, Ruhelosigkeit ...). Vermeintlich alltägliche Situationen wie das Stehen in der Kassenschlange, können dann eine Fluchtreaktion auslösen. Das Herz klopft wie wild, der Schweiß steht auf der Stirn, man zittert am ganzen Körper. Die Maschine Mensch arbeitet auf Hochtouren, obwohl man emotional  zunächst relativ ruhig ist. Wer jetzt nicht erkennt was passiert, steuert unaufhörlich auf den gefühlten Abgrund zu.

Schließlich gerät das empfindliche Gleichgewicht der beiden antagonistischen Nerven "Sympathikus" (ergotrope Wirkung: Leistungssteigerung, Angriffs- oder Fluchtverhalten und besondere Anstrengungen) und "Parasympathikus" (trophotrope Wirkung: Regeneration und Aufbau körpereigener Reserven) aus den Fugen. Dabei werden die grundlegenden Mechanismen bei Aktivität und Erholung gestört.

 

Schwindel

 

Teilweise extremer Schwindel, welcher attackenartig auftritt und oft nicht genau diagnostizierbar ist. Sämtliche Anzeichen einer körperlichen Erkrankung (Drehnystagmus, Ansprechen auf medikamentöse Therapie ...) liegen vor. Der Schwindel verbessert sich oder verschwindet nach entsprechender Behandlung / Krankheitsphase. Diese Besserung dürfte wohl jedoch eher mit der dazugehörigen Erwartungshaltung (Placeboeffekt) und der stressminimierten Erholungsphase (Krankschreibung) zusammenhängen.

Schwindel der sich über eine längere Zeit hält, hängt oft mit der Gesamtstressbelastung zusammen. Hoher / niedriger Blutdruck, diverse Kreislaufprobleme usw. können zu solchen Symptomen führen. Oft wird der Schwindel als ein Zeichen des Losgelöstseins empfunden. Man fühlt sich haltlos und aus jeglicher Sicherheit herausgerissen, trudelt durch unbekannten Raum. Der Betroffene verliert seine Sicherheit, fühlt sich aus dem Umfeld gelöst und hilflos.

Auf die leichte Schulter darf der Schwindel nicht genommen werden. Sollte eine physische Problemstellung vorliegen, ist oft zeitnahes und gezieltes Handeln durch einen Facharzt die einzige Möglichkeit, bleibende Schäden zu vermeiden. Ich habe mich daher seinerzeit in die Obhut eines HNO-Facharztes begeben, der übrigens sofort meine Misere erkannte, obwohl ich ihm nicht davon erzählt hatte. Scheinbar ist Schwindel ein häufiges Stresssymptom.