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Prognose

Woran kann man denn nun festmachen, ob man selbst betroffen ist? Trotz der augenscheinlichen Problematik ist das gar nicht so schwer. Informiere Dich auf den folgenden Seiten über die unterschiedlichen Zusammenhänge und Beschwerden, dann wirst Du recht schnell feststellen, dass das Fehlen oder Vorhandensein weiterer Symptome typisch für das BurnOut-Syndrom ist. Es ist zwingend notwendig zu erkennen, dass die Ursache vieler Symptome im Falle des BurnOut in der Psyche liegt.

Doch ist das kein Grund zur Verzweiflung! Ein BurnOut Syndrom ist vom Grundsatz her gut behandelbar. Eine vollständige Heilung ist oft schwierig, da man seine Veranlagungen nicht und seine Neigungen nur sehr schwer ändern kann, diese aber meist auch Krankheitsursache sind. Dennoch ist es jedem möglich, mit ein paar Informationen ein beschwerdefreies Leben zu führen und auch wieder leistungsfähig zu werden. Also: Mut zum kämpfen! Es gilt nicht, seine Umwelt an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Vielmehr lernen die Betroffenen, sich ihren Bedürfnissen anzupassen. Das Erkennen der Ursachen spielt dabei eine grundlegende Rolle, um das Problem nachhaltig angehen zu können. Viele Betroffene berichten, dass sie nach der richtigen Diagnose und geeigneten Gegenmaßnahmen recht schnell eine deutliche Verbesserung verzeichnen konnten.

Das klassische BurnOut ist über einen längeren Zeitraum entstanden und ist dementsprechend auch nicht in wenigen Tagen wieder vorbei. Oft wird davon berichtet, dass der behandelnde Arzt zunächst einmal einige Wochen krank schreibt, um einige Stressoren zu beseitigen und dem Patienten die Möglichkeit zu geben, seine Reserven wieder aufzufüllen. Danach werden dann grundlegende Methoden und Therapien angestrebt, falls diese nötig sind. Wer seine Probleme erkennt und zielgerichtet (ggf. mit fachlicher Unterstützung) angeht, kann mit einer baldigen Besserung und (auf längere Sicht) dauerhaften Wiederherstellung rechnen.

 

ICD 10 - Krankenkassen

Wie sieht unser Gesundheitssystem das Problem BurnOut? Zunächst liegt es nahe, dass genau geklärt werden muss, welche Beschwerden denn nun tatsächlich zu Grunde liegen. Hierzu werden oft unterschiedliche Ärzte und auch Gutachter bemüht. Das mutet zwar zunächst für den Betroffenen etwas seltsam an, kommt ihm jedoch schlussendlich nur zugute. Zu hoch sind leider die Zahlen derer, die eine derart schwer zu diagnostizierende Erkrankung vorschieben. Nach genauer Abklärung aber wird schnell deutlich, dass bereits viele Möglichkeiten der Behandlung und die dazugehörigen Einrichtungen geschaffen wurden. Es sind alle Weichen gestellt, eine optimale Versorgung zu gewährleisten.

Derzeit wird das BurnOut-Syndrom in der Internationalen Klassifikation der Erkrankungen (ICD-10) unter Z 73 - "Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung" geführt. Somit hat das Kind auch einen Namen bekommen. Es ist jedoch eine "Hauptdiagnose" notwendig, damit Arzt und Kasse entsprechend verrechnen können. Hier halten meist Ausweichdiagnosen wie "Depressive Episode" oder "Erschöpfungszustand" her. Das tut der Behandlung aber keinen Abbruch und ist kein Problem, über das wir uns den Kopf zerbrechen müssten. So wie es aussieht, wird auch in der kommenden Überarbeitung (der ICD 11, welche für das Jahr 2015 vorgesehen ist) BurnOut nicht als eigene Diagnose geführt werden.