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ComputerDen Arzt aufsuchen

Begleiterscheinungen wie hoher Blutdruck, Panikattacken und Probleme im Magen-Darm-Trakt sind wie viele andere Auswirkungen medikamentös gut zu behandeln. Andererseits stellen diese Auswirkungen selbst schon wieder Stressoren dar und es könnten sich daraus gefürchtete Langzeitschäden ergeben.

Oft zweifeln BurnOut-Betroffene an ihrer körperlichen Belastbarkeit. Medizinisch sind sie jedoch meist unauffällig. Es liegt zwar die ein oder andere Ungereimtheit vor, die jedoch für sich gesehen vielleicht kein Problem ist. Dennoch wird man damit konfrontiert, dass irgendwie alles nicht mehr "richtig läuft" und es entstehen Unwohlsein, Panik oder im schlimmsten Falle eine penetrante Todesangst.

Lassen sie sich durchchecken. Nötigenfalls von mehreren Ärzten. Wer sich in stationäre Behandlung wegen eines BurnOut begibt, bekommt unter anderem genau das angeboten: immer wieder bestätigen, dass man leistungsfähig ist.

Medikamente für die Psyche: Der Leidensdruck kann enorm sein. Gerade in der Anfangsphase der Behandlung kann daher entsprechende Entlastung hilfreich sein.  Man sollte sich dahingehend beraten lassen und die angebotene Hilfe annehmen. Eine Nutzen / Risiko Abwägung wird der Arzt durchführen. Man darf durchaus auch mal wieder auf andere vertrauen.

 

Behandelbarkeit

Der Begriff BurnOut-Syndrom beschreibt keine Erkrankung im herkömmlichen Sinn. Als Syndrom bezeichnet man ein Krankheitsbild, welches die verschiedenen Merkmale, nicht jedoch die Ursachen beschreibt. Dabei geht es um das erkennbare Erscheinungsbild. So beschreibt dazu im Gegensatz der Begriff "Virusgrippe" schon die Ursache der Erkrankung (eine Virusinfektion), während die vorliegenden Symptome damit nicht erläutert werden. Der Begriff BurnOut beschreibt dabei sehr wohl und sogar ziemlich treffend die Erscheinungsform, jedoch in keiner Weise die ursächlichen Zusammenhänge.

Das BurnOut stellt eine körperliche oder psychosomatische Reaktion auf viele Stressoren dar. Viel schlimmer kann es eigentlich nicht mehr kommen! Es gibt keine Medikamente gegen die Ursachen dieses Leidens. Was also kann man nun effektiv tun? Vorweg: sehr sehr viel! Bitte hierfür die folgenden Artikel lesen.

 

Der erste Schritt

So abgedroschen es auch klingt: bei allen seelischen Erkrankungen ist es der erste Schritt, sie auch zu erkennen. Dieser erste Schritt zu Besserung ist bereits getan, wenn man festgestellt hat, dass ein BurnOut-Syndrom vorliegt.

Meist geschieht das eher zufällig. Man liest in einer Zeitschrift darüber oder tauscht sich zufällig mit einem Bekannten aus. Irgendwie kann man sich das alles nicht so recht vorstellen, erkennt sich jedoch in den Schilderungen zu einem erschreckend hohen Grad wieder. Es treten Zweifel auf, ob man selbst wirklich an so einer seltsamen Krankheit leiden könnte. Oft dauert es von diesem Zeitpunkt an noch Monate bis zu der Erkenntnis, dass es so nicht weiter gehen kann. Es muss etwas geschehen, gleich.