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Allgemeines

Die folgenden häufig auftretenden Symptome sind keinesfalls erschöpfend aufgezählt. Ihr Auftreten an sich muss nicht durch das BurnOut bedingt sein. Eine ärztliche Abklärung sollte daher in jedem Falle erfolgen! In ihrer Gesamtheit helfen die folgenden Schilderungen jedoch, ein evtl. vorliegendes BurnOut zu erkennen und die richtigen Rückschlüsse daraus zu ziehen.

Besonders wichtig ist an dieser Stelle der Hinweis, dass sämtliche hier zusammengetragenen Informationen auf den persönlichen Erfahrungen unseres Teams und eigenen Recherchen beruhen. Alle Angaben werden zwar nach bestem Wissen und Gewissen gemacht, dennoch haben wir keinerlei fachlich nachgewiesene Kompetenz oder gar über das normale Maß hinaus reichendes medizinisches Wissen. Das Lesen dieser Seite kann daher auf keinen Fall die Konsultation medizinisch geschulten Fachpersonals ersetzen!

 

Endstation BurnOut?

Jeder erlebt das BurnOut Syndrom wohl anders. Allen gemeinsam sind die verängstigte Grundstimmung und das ständige, allgegenwärtige Gefühl, unter Druck zu stehen. So wie es früher war, dass man sich bewusst entspannen und den Alltag bei Seite lassen konnte, ist es schon lange nicht mehr.

 Im Endstadium der Erkrankung gibt es unserer Auffassung nach schließlich drei Lager: Betroffene,

  1. die sich dem Druck in keiner Weise mehr gewachsen fühlen. Sie werden auf ein zertrümmertes Leben zurückblicken. Über die Jahre haben sie Ihr privates Umfeld durch die geschilderten Symptome massiv geschädigt oder fühlen sich vielleicht allein gelassen. Sie finden kein Sicherheitsnetz vor, welches sie, nun da sie vermeintlich am Abgrund stehen, auffangen könnte. Dass sie jedoch eine Wahl haben, alles herumreißen und jederzeit wieder am Leben teilnehmen können, können sie aus eigener Kraft nicht mehr erkennen. Sie rutschen oftmals in die schlimmste Krise ab und denken ernsthaft darüber nach, ihr Leben zu beenden. Akute, fachliche Betreuung ist absolut notwendig!
  2. die sich einigeln und vor der Außenwelt verstecken. Sie haben auf ihr Privatleben ebenfalls extrem eingewirkt und weitreichende Umbrüche verursacht. Dennoch fühlen sie sich bei ihrer Ansprechperson gut aufgehoben. Sie entwickeln immer mehr die Angst, das verbliebene Stück Normalität zu verlieren. Oft ist damit auch unbegründete Furcht verbunden, schwer körperlich zu erkranken und daran gar zu versterben. Die Panik vor der eigenen Endlichkeit überlagert alle Emotionen und wird lebensbestimmend. Selbstmordgedanken werden hierbei eher selten entwickelt.
  3. die sich gänzlich extrovertiert geben und ihr Umfeld damit massiv belasten. Sie geben den empfundenen Druck weiter, verlangen hohe Leistung von ihrem Umfeld und tolerieren Fehler bei anderen genauso wenig, wie bei sich selbst. Oft geben das private und berufliche Umfeld den Druck erneut, aber auf unterschiedliche Art und Weise, wieder an den Betroffenen zurück. Der Kreis schließt sich.

Fertige Buerofrau

Wenn Du Dich in der obigen Beschreibung wiederfindest oder Parallelen zu Deiner Lage ausmachen kannst, sei Dir an dieser Stelle gesagt: Es gibt Hilfe und Du kannst das schaffen. Ich selbst (BOF-Betreiber Samson) habe über mehrere Jahre hinweg alle Stadien der Erkrankung durchlaufen und fühle mich heute wieder fröhlich, kann unbeschwert sein und freue mich auf den nächsten Tag. Es wäre gelogen zu behaupten, dass man nie wieder Angst haben oder nie wieder depressiv werden wird. Das alles wird jedoch wieder einen normalen Rahmen annehmen. Schließlich hat jeder mal einen schlechten Tag oder fürchtet sich vor einem bevorstehenden Ereignis. Du schaffst das! Du bist nicht allein! Sieh Dich in Forum, Community, Chat, Blog ... um und überzeuge Dich davon!

Jeder der Selbstmordgedanken hegt, sollte dringend (und zwar sofort) Rat bei einem Arzt suchen. Auch wenn es sich im Moment so anfühlt, der "Freitod" ist kein solcher. Man weiß nicht mehr weiter und wählt die vermeintliche Ultima Ratio und möchte sein Leben beenden. Von "frei" kann dabei ganz bestimmt nicht die Rede sein. Du musst Dir darüber bewusst sein, dass dieser Wunsch mit einer Besserung Deines Zustandes SOFORT weg sein wird. Momentan kannst Du nicht klar denken und solltest daher nicht allein entscheiden, wie es weitergeht! Wenn schon nicht einen Arzt, dann beziehe eine zuverlässige Person Deines Vertrauens mit ein! Foren, Selbsthilfegruppen oder Telefonseelsorge sind jetzt allein nicht mehr die richtigen Ansprechpartner. Daher noch einmal: Du solltest jetzt zum Arzt gehen!