Reha-Antrag abgelehnt - Keine Lust auf Widerspruch

Kliniken, Anträge, Widersprüche ...
Benutzeravatar
Spero
Jungspund
Jungspund
Beiträge: 20
Registriert: So 6. Mai 2018, 10:59
Geschlecht: Männlich
Ich bin: Betroffene(r)

Reha-Antrag abgelehnt - Keine Lust auf Widerspruch

Ungelesener Beitrag von Spero » Fr 8. Jun 2018, 23:00

Hallo zusammen,

mein Rehabilitationsantrag wurde abgelehnt, mit der Begründung, dass meine schwere depressive Episode keine Minderung oder Einschränkung hinsichtlich meiner Erwebsfähigkeit bewirkt.

Die ambulante Behandlung, die ich gestartet habe genüge. Ich solle weiterhin Psychotherapie machen und wenn nötig in eine Akutklinik.

Mein Therapeut empfiehlt mir eine Reha, laut KK wäre es sinnvoll eine Reha vor Aufnahme einer neuen Tätigkeit zu machen.

Ich habe seit Anfang an eigentlich kein Interesse an einer Reha.

Ich fühle mich gut.

Riskiere ich meine Gesundheit, wenn ich auf die Reha verzichte?

Wie sinnvoll notwendig ist eine Reha?

Gruß,
Spero
Temet Nosce - Erkenne dich selbst!

Benutzeravatar
averagejoe
Plappermäulchen
Plappermäulchen
Beiträge: 91
Registriert: Fr 11. Nov 2016, 13:22
Geschlecht: Männlich
Ich bin: Betroffene(r)
Herkunft: Berlin

Re: Reha-Antrag abgelehnt - Keine Lust auf Widerspruch

Ungelesener Beitrag von averagejoe » Sa 9. Jun 2018, 09:49

Hallo Spero,

eigentlich ist die Sache ganz einfach: Du selbst entscheidest, ob Du eine REHA antreten möchtest oder nicht. Zumindest solange, wie es Dir nicht von einer Institution vorgeschrieben wird. So kann es nämlich durchaus sein, dass die KK oder die RV diesen Zwischenschritt zur Bedingung machen, um weiter finanzielle Leistungen oder Anträge zu bewilligen, zum Bsp. Krankengeld oder vorläufige Rente. Ich selbst habe im Zeitraum von 1,5 Jahren Krankengeldbezug keinerlei Vorgaben erhalten eine REHA zu machen, möchte dies jetzt allerdings.

Deine Gesundheit riskierst Du sicher nicht, vielleicht entgeht Dir aber die Chance neue Erkenntnisse zu gewinnen und mal einige Zeit "rauszukommen" aus Deinem Alltagstrott. Über Sinn und Notwendigkeit kann man nicht pauschal urteilen. Ich selbst habe Therapieerfahrung und komme beruflich aus dem sozialpsychiatrischen Bereich. Ich kenne also vieles, was in der REHA angeboten wird. Dennoch kann es sinnvoll sein sich einer solchen Maßnahme gegenüber offen zu zeigen und zu sehen, was man für sich selbst mitnehmen kann.

Solltest Du nach einigen Tagen in REHA feststellen, die Sache ist nichts für DIch, kannst Du immer noch abbrechen und nach Hause fahren. Als Alternative gäbe es ja auch die Möglichkeit einer Tagesklinik.
Wer hier Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.

Benutzeravatar
ZeroOne
Schnattertasche
Schnattertasche
Beiträge: 280
Registriert: Mi 21. Sep 2011, 13:37
Geschlecht: Männlich
Ich bin: Betroffene(r)
Herkunft: Uterus

Re: Reha-Antrag abgelehnt - Keine Lust auf Widerspruch

Ungelesener Beitrag von ZeroOne » So 10. Jun 2018, 13:24

Spero hat geschrieben:
Fr 8. Jun 2018, 23:00
Ich habe seit Anfang an eigentlich kein Interesse an einer Reha.

Ich fühle mich gut.

Hallo Spero,

eigentlich hast du dir die Antwort damit schon selbst gegeben, oder?

LG
ZeroOne

Antworten

Zurück zu „Kliniken, Versicherungen, Reha ...“