Den Arzt aufsuchen!
Begleiterscheinungen wir hoher Blutdruck, Panikattacken und Probleme im Magen-Darm-Trakt sind wie viele andere Auswirkungen medikamentös gut zu behandeln. Einerseits stellen diese Auswirkungen selbst schon wieder Stressoren dar und es könnten sich daraus gefürchtete Langzeitschäden ergeben.
Oft zweifeln BurnOut-Betroffene an ihrer körperlichen Belastbarkeit. Medizinisch sind sie jedoch meist unauffällig. Es liegt zwar die ein oder andere Ungereimtheit vor, die jedoch für sich gesehen vielleicht kein Problem ist. Dennoch wird man damit konfrontiert, dass irgendwie alles nicht mehr "richtig läuft" und es entsteht Unwohlsein, Panik oder im schlimmsten Falle eine penetrante Todesangst. Lassen sie sich druchchecken. Nötigenfalls von mehreren Ärzten. Wer sich in stationäre Behandlung wegen eines BurnOut begibt, bekommt unter anderem genau das angeboten: immer wieder bestätigen, dass man leistungsfähig ist.
Medikamente für die Psyche: der Leidensdruck kann enorm sein. Gerade in der Anfangsphase der Behandlung kann daher entsprechende Entlasung hilfreich sein. Man sollte sich dahingehend beraten lassen und die angebotene Hilfe annehmen. Eine Nutzen / Risiko Abwägung wird der Arzt durchführen. Man darf durchaus auch mal wieder auf andere vertrauen.


